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Der Zürcher Säckelmeister Johann Jacob Leu wird erster Präsident und damit Namensgeber des staatlichen Bankinstituts «Leu et Compagnie». Die Aufnahme der Tätigkeit erfolgt am 15. April 1755 in der Zinskommissionsstube im Zürcher Rathaus. Die Bank nimmt von Bürgern und Zünften Geld als zinsbringende Anlage entgegen und stellt dafür ein Wertpapier aus, die so genannte Rathausobligation. Gekrönte Häupter, unter ihnen auch Maria Theresia, Kaiserin von Österreich, zählen zu den internationalen Kunden der ersten Stunde.
Die Fusion der Bank Leu, der Clariden Bank, der Bank Hofmann und der BGP Banca di Gestione Patrimoniale sowie der Credit Suisse Fides zu Clariden Leu wurde vollzogen.
Die Credit Suisse plant, vorbehältlich der Zustimmung der zuständigen Gremien, ihre Privatbanken Clariden Bank, BGP Banca di Gestione Patrimoniale, Bank Hofmann und Bank Leu sowie die Effektenhändlerin Credit Suisse Fides per Anfang 2007 zu einer eigenständigen Bank zusammenzufassen. Diese wird neu unter dem Namen Clariden Leu im Markt auftreten und von F. Bernard Stalder, zur Zeit CEO der Clariden Bank, geleitet werden.
Designierter Verwaltungsratspäsident ist Walter Berchtold, CEO Private Banking der Credit Suisse. Clariden Leu wird sich an vermögende Kunden richten und sich als führende international ausgerichtete Privatbank mit starken Schweizer Wurzeln positionieren.
Mit dem Zusammenschluss werden die Grundlagen für weiteres profitables Wachstum in der Schweiz und ausgewählten internationalen Märkten geschaffen. Es wird erwartet, dass der Zusammenschluss per 2008 zu Synergien von jährlich rund CHF 100 Mio zusätzlichen Reingewinns führen wird. Der Zusammenschluss bedarf der Zustimmung der Verwaltungsräte der Credit Suisse Group und der fünf Einheiten sowie der vorgängigen Genehmigung durch die Eidgenössische Bankenkommission. » weiter
Quelle: Credit Suisse, 27. April 2006