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Die Kaupthing Bank Luxembourg S.A., Luxembourg, Geneva Branch (Kaupthing Schweiz) bietet Finanzdienstleistungen an Firmen, institutionnelle Anleger und Privatpersonen. Die Niederlassung befindet sich in Genf, ein Finanzzentrum, das eine jahrelange Erfahrung in der Vermögensverwaltung aufweisen kann. Die ersten Privatbanken haben sich schon im 17. Jahrhundert in Genf niedergelassen und man schätzt, dass ein Drittel aller “Offshore-Vermögen” in der Schweiz verwaltet wird.
Durch ein starkes organisches Wachstum und strategische Übernahmen wie die von Singer & Friedlander (Großbritannien) im Jahr 2005 und von FIH Erhvervsbank (Dänemark) im Jahr 2004 hat die Kaupthing Bank ihre Fähigkeit, allen ihren Kunden erstklassige Leistungen bieten zu können, weiter ausgebaut.
Kaupthing Bank ist einer der führenden Anbieter von Bankdienstleistungen in Nord-Europa. Mit Vertretungen in allen skandinavischen Ländern, sowie Belgien, Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Dubai und Katar, verfügt Sie über ein breites Netz von Experten und Erfahrungen.
Im Jahr 2007 wurde die Kaupthing Bank vom Branchenorgan „Euromoney" als beste Bank in der Nord- und Baltikregion ausgezeichnet. Die Kaupthing Bank wird von Moody's mit einem Rating von "Baa3" und von Fitch Ratings mit "CCC" bewertet.
Aufgrund der angespannten Liquiditätssituation der ganzen Kaupthing-Gruppe hat die EBK am 9. Oktober 2008 Massnahmen zum Schutz der Anleger der Zweigniederlassung der Kaupthing Bank in der Schweiz sowie zur Klärung der finanziellen Verhältnisse erlassen. Da bei der Kaupthing Bank Luxemburg AG, Luxemburg, Zweigniederlassung Genf, keine Aussicht auf eine Sanierung besteht und sie sich als überschuldet sowie als illiquid erweist, hat die EBK per 17. November 2008, 8.00 Uhr, den Konkurs eröffnet und zwei Konkursliquidatoren ernannt.
Die Frist für die Anmeldung von Forderungen läuft bis zum 12. Januar
2009. Kunden mit einem Konto bei der schweizerischen Zweigniederlassung
der Kaupthing Bank verfügen über eine in den Büchern der Bank ersichtliche
Forderung und müssen ihre Forderungen nicht bei den Konkursliquidatoren
anmelden. Diese Forderungen gelten als angemeldet.
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Medienmitteilung: EBK eröffnet den Konkurs über die Kaupthing Bank,
Zweigniederlassung Genf
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Quelle: Eidgenössische Bankenkommission EBK, 17. November 2008
Die Turbulenzen rund um die isländische Kaupthing-Gruppe hat auch Auswirkungen auf die seit Juli in der Schweiz tätige Zweigniederlassung. Aufgrund der angespannten Liquiditätssituation der ganzen Gruppe sowie als Folge davon auch der Genfer Zweigniederlassung hat die EBK heute zwei Untersuchungsbeauftragte ernannt. Diese haben die Aufgabe, die finanziellen Verhältnisse zu klären und die Guthaben zu sichern. Gleichzeitig wurde der Bank bis zur Klärung der finanziellen Lage einstweilen untersagt, weitere Auszahlungen zu tätigen. Ausgenommen sind Guthaben bis maximal CHF 5'000. Guthaben bis CHF 30'000 werden durch die Einlagensicherung der Schweizer Banken gedeckt. Die Untersuchungsbeauftragten werden zusammen mit dem Einlagensicherungsverein alles daran setzen, dass eine rasche Auszahlung der gesicherten Einlagen erfolgen kann.
Quelle: Eidgenössische Bankenkommission EBK, 9. Oktober 2008
Die Kaupthing Bank (Kaupthing Bank Luxembourg S.A. , Luxembourg, Geneva Branch) mit Sitz in Genf bringt in der Schweiz ein Online-Sparkonto mit hoher Verzinsung auf den Markt: Kaupthing Edge. Kaupthing Edge steht von nun an schweizerischen und europäischen Privatkunden, die älter als 18 Jahre sind und die bereits ein Bankkonto in der Schweiz eröffnet haben, im Internet zur Verfügung. Das einfache und transparente Sparangebot wird in Schweizer Franken und in Euro unterbreitet. Das Angebot gibt es in drei Ausführungen: das Tagesgeldkonto Kaupthing Edge, das Festgelkonto Kaupthing Edge 6-Monate und das Festgeldkonto Kaupthing Edge 12-Monate.
Quelle: Kaupthing Bank, 5. Juni 2008
Die isländische Kaupthing Bank bietet ihren Bankkunden in der Schweiz
den unüblich hohen Zins von bis zu 4% auf Spareinlagen. Ist es für das
Finanzinstitut tatsächlich ein gutes Geschäft, wenn es deutlich bessere
Konditionen bietet als die Konkurrenz? Und ist das Angebot für Schweizer
Bankkunden attraktiv, oder birgt es unter Umständen entsprechende Risiken,
die der höhere Zins nicht wettmacht? Dank dem Einlegerschutz kann ein
Zins von 4% für Einlagen auf Sparkonten für beide Seiten, Bank und Kunden,
ein lukratives Geschäft sein. Sicherheit: Spareinlagen bis zu CHF 30'000
sind in der Schweiz nämlich geschützt, sprich: selbst im Worst Case
einer zahlungsunfähigen Bank noch garantiert. Sparer, die höchstens
diesen Betrag auf ein Konto der Kaupthing Bank legen, riskieren also
nichts. Trotz diesem Nullrisiko erhalten sie einen Zins, der über dem
marktüblichen liegt – kein schlechtes Geschäft. Die isländische Bank
ihrerseits muss (ebenfalls dank Einlegerschutz) die Kunden nicht voll
für ihr eingegangenes Risiko entschädigen, weil die ersten 30000 Fr.,
unabhängig von der Bonität der Bank, risikolos sind...
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«Win-win»-Situation für die Kaupthing Bank und ihre Kunden
Quelle: Neue Zürcher Zeitung AG, 4. Juni 2008