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1897 gründeten Alfred Schuppisser und Ernst Vogel in Zürich die Bank Schuppisser, Vogel & Co., die sich auf Emissons- und Börsengeschäfte sowie Vermögensverwaltung und Kreditvergabe konzentrierte. Der Name der Bank geht zurück auf Albert Hofmann, der 1907 die Leitung übernahm. Nach seinem Tod folgte sein Schwiegersohn Heinrich Hürlimann-Hofmann 1948 als Leiter der Bank, die 1949 in Bank Hofmann AG umbenannt wurde. Die damalige Schweizerische Kreditanstalt (heute: Credit Suisse) übernahm 1973 100% des Aktienkapitals, liess der Bank Hofmann aber ihre volle Eigenständigkeit als unabhängiges Unternehmen. Im Jahr 2000 ermöglicht die Fusion mit der Bank für Handel & Effekten der Bank Hofmann neben den klassischen Private Banking auch Dienstleistungen des privaten und kommerziellen Kreditgeschäftes anbieten zu können. Per 1.1.2007 wird die Credit Suisse ihre Privatbanken Clariden Bank, BGP Banca di Gestione Patrimoniale, Bank Hofmann und Bank Leu sowie die Effektenhändlerin Credit Suisse Fides in einer einzigen Bank unter den Namen Clariden Leu zusammenzufassen. Der Name "Bank Hofmann" verschwindet.
Die Credit Suisse plant, vorbehältlich der Zustimmung der zuständigen Gremien, ihre Privatbanken Clariden Bank, BGP Banca di Gestione Patrimoniale, Bank Hofmann und Bank Leu sowie die Effektenhändlerin Credit Suisse Fides per Anfang 2007 zu einer eigenständigen Bank zusammenzufassen. Diese wird neu unter dem Namen Clariden Leu im Markt auftreten und von F. Bernard Stalder, zur Zeit CEO der Clariden Bank, geleitet werden.
Designierter Verwaltungsratspäsident ist Walter Berchtold, CEO Private Banking der Credit Suisse. Clariden Leu wird sich an vermögende Kunden richten und sich als führende international ausgerichtete Privatbank mit starken Schweizer Wurzeln positionieren. Mit dem Zusammenschluss werden die Grundlagen für weiteres profitables Wachstum in der Schweiz und ausgewählten internationalen Märkten geschaffen. Es wird erwartet, dass der Zusammenschluss per 2008 zu Synergien von jährlich rund CHF 100 Mio zusätzlichen Reingewinns führen wird. Der Zusammenschluss bedarf der Zustimmung der Verwaltungsräte der Credit Suisse Group und der fünf Einheiten sowie der vorgängigen Genehmigung durch die Eidgenössische Bankenkommission. » weiter
Quelle: Credit Suisse, 27. April 2006