LIBOR = London Interbank Offered Rate. Unter Banken gültiger und weltweit anerkannter Satz für kurzfristige Geldaufnahmen in Eurowährungen bis maximal 12 Monate. Wird jeden Werktag um 11 Uhr durch die Mitgliedsbanken der British Bankers' Association in London festgelegt.
Was ist eine LIBOR-Hypothek? Libor-Hypotheken (auch Geldmarkt-Hypothek oder Flex-Hypothek genannt) verfügen über einen veränderlichen Zinssatz, welcher alle 3 oder 6 Monate auf Basis des LIBOR-Satzes angepasst wird. Hinzu kommt ein individueller Zuschlag, der abhängig ist von der Kreditwürdigkeit des Hypothekarnehmers und vom Objekt.
Als Absicherung gegen zu hohe Zinssätze kann man sich mit einer Zinsdach (CAP = Zinsobergrenze) absichern. Bei kurzen Laufzeiten von 2 bis 3 Jahren kann man auf ein CAP verzichten, da die Schweizerische Nationalbank eine stabile Geldpolitik verfolgt und keine grossen Schwankungen erwartet werden (› Historische Libor-Zinsen).
Die Libor-Hypothek hat im Vergleich zur Festhypothek und variabler Hypothek über die letzten 10 Jahre am günstigsten abgeschnitten. (› Vergleich Hypozinsen)
Soll man deshalb die ganze Hypothek in eine solche Libor-Hypothek
umwandeln?
Nein, eine gute Lösung ist oft, nicht alles auf eine Karte zu setzen
und einen Teil als Festhypothek, der andere als Liborhypothek aufzunehmen.
Historische Zinssätze
Die Entwicklung der Zinsen für Liborhypotheken während den letzten Jahren
im Vergleich:
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Historischer Liborsatz Basis 3 Monate
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Historischer Liborsatz Basis 6 Monate
Quelle: Zürcher Kantonalbank
Vergleich:
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Die günstigsten Hypozinsen und Banken in der Schweiz
Lexikon:
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Festhypothek
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Variable Hypothek