| Bank | Variable Hypothek |
Liborhypothek 3 Monate |
Festhypothek 1 Jahr |
Festhypothek 3 Jahre |
Festhypothek 5 Jahre |
| Bank Coop AG | 2.625% | auf Anfrage | 1.660% | 1.270% | 1.680% |
| Credit Suisse AG | 2.850% | 1.450% | 1.500% | 1.150% | 1.550% |
| Graubündner Kantonalbank GKB | 2.750% | 1.260% | 1.650% | 1.250% | 1.650% |
| Migros Bank AG | 2.250% | - | - | 1.100% | 1.480% |
| PostFinance AG | - | auf Anfrage | - | 1.200% | 1.550% |
| Raiffeisenbank St. Gallen | 2.875% | auf Anfrage | - | 1.500% | 1.750% |
| UBS AG | - | 1.350% | - | 1.370% | 1.750% |
| Valiant Bank AG | 2.950% | auf Anfrage | 1.420% | 1.380% | 1.830% |
| Zürcher Kantonalbank ZKB | 2.500% | auf Anfrage | - | 1.300% | 1.740% |
Stand: 02.01.2012 - Alle Angaben ohne Gewähr
Angebote vergleichen: Sehr günstige Hypozinsen nützen wenig, wenn man die Kriterien des Anbieters nicht erfüllt. Vergleichen Sie die Offerten von 2 - 3 Banken. Informieren Sie diese Banken, dass Sie weitere Offerten einholen.
Libor-Hypothek oder Festhypothek: Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine Libor-Hypothek durchschnittlich günstiger war als eine Festhypothek. Eine gute Lösung ist daher, nicht alles auf eine Karte zu setzen und einen Teil als Festhypothek, der andere als Libor-Hypothek aufzunehmen.
Indirekte oder Direkte Amortisation: Beide Möglichkeiten haben Vor- und Nachteile. Aus steuerlicher Sicht ist die indirekte Amortisation klar zu favorisieren. Allerdings muss man der Bank mehr Hypozinsen bezahlen, weil die Hypothek nicht zurückbezahlt wird. Ob Steuern oder Hypozinsen höher sind, muss individuell abgeklärt werden.
Gebühren: Nicht nur die Hypozinsen, auch die Gebühren bei Abschluss, Änderung, Auflösung usw. sind bei vielen Banken unterschiedlich. Fragen Sie vor Abschluss nach einer Gebührenaufstellung.
Zweite Hypothek: Eine Hypothek bis 65% des Liegenschaftenwerts nennt sich 1. Hypothek. Ist die Belehnung höher als 65%, ist ein normalerweise ein Hypozins-Aufschlag von 0.5% bis 1% zu bezahlen. Die Banken sind aber in Ihrer Preisgestaltung frei. Also auch hier gilt: verhandeln!
Die
Schweizerische Nationalbank führt ihre expansive Geldpolitik fort. Sie
belässt das Zielband für den Dreimonats-Libor weiterhin bei 0%–0,75%.
Dabei strebt sie an, den Libor im unteren Bereich des Zielbandes um
0,25% zu halten.
Die weltwirtschaftliche Erholung setzt sich fort. Während die aufstrebenden
Länder eine lebhafte Dynamik aufweisen, bleibt die Entwicklung in den
Industrieländern insgesamt verhalten. Die Schweizer Wirtschaft ist im
dritten Quartal 2010 robust gewachsen, jedoch deutet vor allem die Abschwächung
bei den Exporten auf eine deutliche Reduktion des Wachstums in den kommenden
Quartalen hin. Die Nationalbank geht deshalb von einem BIP-Wachstum
von rund 1,5% für 2011 aus, nach rund 2,5% im laufenden Jahr.
»
Geldpolitische Lagebeurteilung
![]()
Quelle: Schweizerische Nationalbank, 16. Dezember 2010
Die
Schweizer Wirtschaft ist 2010 schätzungsweise um 2.8% gewachsen. Die
robuste Binnenwirtschaft hat massgeblich zu diesem guten Ergebnis beigetragen.
Davon darf man sich aber nicht täuschen lassen. Das Wachstum wurde durch
nicht nachhaltige Sondereffekte nach oben gedrückt. Die Risiken bleiben
vor dem Hintergrund der globalen Ungleichgewichte hoch, was sich dieses
Jahr in einem geringeren Wachstum niederschlagen wird. Mittelfristig
erachtet die Nationalbank das Inflationspotenzial nicht als Gefahr für
die Preisstabilität, womit sie ihren Spielraum für eine Fortsetzung
der expansiven Geldpolitik behält. Sie verschreibt sich weiterhin der
Milderung des Aufwertungsdrucks auf der Landeswährung. Die weitere Entwicklung
des Schweizer Frankens dürfte eine gewichtige Rolle für den Zeitpunkt
einer Anhebung der Leitzinsen spielen. Der starke Franken beeinträchtigt
die Exportdynamik und trübt die Konjunkturaussichten ein, weshalb die
Nationalbank den Zeitpunkt für eine Normalisierung der Geldpolitik noch
nicht für gekommen erachtet. Eine Leitzinserhöhung ist daher vor Mitte
2011 unwahrscheinlich.
Die mittel- und langfristigen Hypothekarzinsen haben sich dagegen
von ihren Tiefstständen gelöst und dürften in den kommenden Monaten
weiterhin eine steigende Tendenz aufweisen. Im Zwölfmonatshorizont erwarten
wir bei der Flex-Rollover-Hypothek (Libor-Hypothek)
insgesamt einen Anstieg um 65 Basispunkte. Bei den Fix-Hypotheken (Fest-Hypotheken)
ist je nach Laufzeit mit einem Anstieg zwischen 40 und 85 Basispunkten
zu rechnen.
»
Credit Suisse: Hypozins-Prognosen
Quelle: Credit Suisse, Januar 2011
Das
Wirtschaftswachstum bewegt sich in der Schweiz noch immer auf hohem
Niveau. Allerdings hat sich der Optimismus bei den Unternehmern etwas
abge-schwächt, wohl auch aufgrund des starken Schweizer Frankens. Wie
schnell die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Zinsen erhöht, hängt
aber in erster Linie von der Inflationsentwicklung ab. Im Augenblick
prognosti-ziert die SNB mit 0,3% nur einen sehr verhaltenen Preis-anstieg
für das laufende Jahr. Wir erwarten allerdings, dass die Inflation etwas
höher ausfallen wird. Unter diesen Umständen denken wir, dass die SNB
bereits in diesem Jahr mit einer Normalisierung der Zinsen begin-nen
könnte. Vorerst dürfte sich der Dreimonats-Libor allerdings weiter auf
einem Krisenniveau von rund 0,25% bewegen.
UBS Festhypotheken bleiben
weiterhin interessant, ins-besondere in den längeren Laufzeiten. So
kann man sich die aktuell sehr tiefen Zinsen auf Jahre hinaus sichern.
Für Hypothekarkunden mit einem gewissen finanziellen Spielraum oder
für kurzfristige Übergangsfinanzierun-gen ist auch die UBS
Libor-Hypothek empfehlenswert.
»
UBS Hypotheken im aktuellen Zinsumfeld
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Quelle: UBS AG, 14. Januar 2011
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